So funktionieren Luftheizungssysteme
Beim Einschalten der Heizung leitet die Dosierpumpe Kraftstoff aus dem Fahrzeugtank in das Heizgerät. Dort wird der Kraftstoff mit einem Glühstift automatisch entzündet. Kommt es nicht gleich zu einer Verbrennung, wiederholt das Gerät automatisch den Startvorgang. In der Brennkammer entzündet sich eine Flamme, die den Wärmeüberträger von innen erhitzt. Das Gerät saugt dabei Luft von außen für die Verbrennung an und leitet das verbrannte Abgas wieder nach außen ab. Während des Heizbetriebes saugt das integrierte Heizluftgebläse die zu erwärmende Luft durch die Eintrittsöffnung an und drückt sie durch das Gerät. Beim Überstreichen des heißen Wärmeübertragers heizt sich die Luft auf und wird durch die Austrittsöffnung aus dem Gerät hinausgeblasen.
Die angeschlossenen Warmluftschläuche verteilen nun die Luft gleichmäßig im Fahrzeuginnenraum. Durch die geräteinterne Trennung des Verbrennungskreislaufes vom Heizkreislauf kommt es dabei zu keinerlei Beeinträchtigung der Heizluftqualität. Ein Temperaturfühler misst laufend die Innenraumtemperatur und passt die Heizleistung und damit die geförderte Luftmenge automatisch dem Wärmebedarf an. Auf diese Weise wird die vom Benutzer eingestellte Solltemperatur schnell erreicht und dann konstant gehalten. Nach dem Ausschalten wird die Verbrennung kontrolliert beendet. Dabei geht das Gerät noch in einen kurzen Nachlauf, um sich abzukühlen. Danach ist es sofort wieder für einen Neustart einsatzbereit.
Mit dem folgenden Bild bekommen Sie einen Überblick über die Abläufe im Inneren des Luftheizgerätes.





